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Aus aktuellem Anlass

Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

Umfrage für Hebammen zum Thema Mundgesundheit

Studien haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Frühgeburt beziehungsweise niedrigem Geburtsgewicht und einer unbehandelten Parodontitis der Mutter gibt. Außerdem sind in Deutschland etwa 20 Prozent aller zwei- bis dreijährigen Kinder von Karies betroffen. Neben Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit können Zahndurchbruchsstörungen, Zahnstellungsanomalien, Strukturstörungen der Zahnhartsubstanzen und ein erhöhtes Kariesrisiko Folgen im bleibenden Gebiss sein.

Aus diesem Grund wollen die Zahnärztinnen und Zahnärzte der Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde am Universitätsklinikum Jena und die Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin in Zusammenarbeit mit dem DHV die Mundgesundheit der Schwangeren, Säuglinge und Kleinkinder verbessern. 

Dafür wird zunächst eine bundesweite Befragung aller Hebammen zu ihren Mundgesundheitsempfehlungen während Schwangerschaft und Kleinkindalter durchgeführt. Ziel der Befragung ist es, den Wissensstand und die Präventionsempfehlungen zum Thema Mundgesundheit bei Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern zu ermitteln. So soll in der Folge ein bedarfsgerechtes Aus- und Weiterbildungsinstrument entwickelt werden, welches Hebammen gezielt bei der Beratung von Frauen und Eltern unterstützen kann und gleichzeitig zur Verbesserung der Mundgesundheit bei Schwangeren und Kleinkindern beiträgt.

Zuletzt geändert am 16.12.2022