Hebammen begleiten Frauen, Kinder und Familien von Anfang an.
Ihre Arbeit schützt Gesundheit, bevor Krankheit entsteht, stärkt Familien und entlastet unser Gesundheitssystem nachhaltig.
Ein starker Anfang ist die Basis für ein starkes Leben – das ist die Botschaft des Welt-Hebammentages 2026!
Statement zum Welt-Hebammentag 2026
Annika Wanierke, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes

“ Hebammenbetreuung ist gelebte Prävention. Internationale Studien zeigen: Wo Frauen und Familien kontinuierlich von Hebammen begleitet werden, gibt es weniger Komplikationen, weniger unnötige medizinische Eingriffe und bessere psychische Gesundheit. Gleichzeitig steigt die Zufriedenheit der Familien deutlich. Dieses Hebammenpotential zu nutzen, erfordert ein Umdenken der Verantwortlichen und eine konsequente Aufklärung über Hebammenarbeit.
Mit unserer diesjährigen Aktion zum Welt-Hebammentag zeigen wir, wie vielfältig unsere Arbeit als Hebamme ist und wie stärkend sie von Frauen erlebt wird.“
Warum Hebammenarbeit so wichtig ist
Hebammenarbeit ist ein zentraler Bestandteil moderner Gesundheitsvorsorge. Internationale Studien zeigen: Wo Frauen und Familien kontinuierlich von Hebammen begleitet werden, gibt es weniger Komplikationen, weniger unnötige medizinische Eingriffe und eine bessere psychische Gesundheit. Gleichzeitig steigt die Zufriedenheit der Familien deutlich.
Hebammen verbinden medizinisches Fachwissen mit emotionaler, sozialer und familienorientierter Unterstützung. Sie stärken Selbstbestimmung, Vertrauen in den eigenen Körper und Gesundheitskompetenz – genau in einer Lebensphase, in der Prävention besonders nachhaltig wirkt.

Prävention beginnt früh
Gesundheitsvorsorge startet nicht erst mit einer Schwangerschaft. Hebammen leisten auch im präkonzeptionellen Bereich wichtige Präventionsarbeit. Durch Angebote wie „Hebammen an Schulen“ vermitteln sie jungen Menschen ein realistisches und positives Verständnis von Körper, Sexualität, Schwangerschaft und Geburt.
Diese frühe Aufklärung stärkt Gesundheitswissen, Selbstschutz und Verantwortungsbewusstsein. Jugendliche lernen, informierte Entscheidungen für ihre eigene Gesundheit und spätere Familienplanung zu treffen.
Machen Sie mit! Material zum Download
Starker Anfang. Starkes Leben. Hebammenbetreuung ist gelebte Prävention.
Lassen Sie uns dieses gesamtgesellschaftlich so wichtige Anliegen gemeinsam in die Welt tragen. Für mehr Sichtbarkeit haben wir für den Welt-Hebammentag 2026 diesen Claim und ein visuelles Logo entwickelt. Diese und weitere Elemente können die Sie gerne für Ihre Aktivitäten am Welt-Hebammentag nutzen – auf Veranstaltungen vor Ort, für Ihre Websites oder Social-Media-Netzwerke.
Prominente Stimmen zum Welt-Hebammentag
Wir haben bekannte Personen aus dem Gesundheitsbereich, aus Verbänden, Organisationen und politischen Kreisen gefragt, warum für sie Hebammenarbeit gelebte Prävention und damit so bedeutend ist. Wir freuen uns darüber und teilen hier einen Auszug der Stimmen aus dem Social Web.


Dr. Andreas Philippi
Gesundheitsminister Niedersachsen
© OleSpata

Natascha Sagorski
Familie sind alle gGmbH
© Ben Jenak

Katharina Desery
Vorständin Mother Hood e.V., Elternorganisation für eine bessere Geburtshilfe, Bonn
© Studio Una Berlin

Prof.in Dr.in Mandy Mangler
Chefärztin Gynäkologie und Geburtsmedizin Vivantes Berlin
© M. Mangler

Karin Emken
Frauenpolitische Sprecherin der SPD im Landtag Niedersachsen
© privat: Karin Emken

Gisela Reiber
Vorsitzende Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz
© Landesfrauenrat

Dr. Tanja Meyer
Frauenpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag Niedersachsen
© OleSpata

Laura Hopmann
CDU/MdL Niedersachsen
© Bode/CDU-Landtagsfraktion NSX

Dr. Manja Schüle
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
© Karoline Wolf

Gordon Schnieder
Fraktionsvorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz
© LTF Rheinland-Pfalz

Dr. Tanja Machalet (SPD)
MdB und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag
© Stella von Saldern

Stefan Schwartze (MdB)
Patientenbeauftragter der Bundesregierung
© Steffen Kugler

Kimberley Schumacher
Mother Hood e.V.
© privat: Kimberley Schumacher

Claudia Bernhard
Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz Bremen
© Cosima Hanebeck

Antje Jess
Vorsitzende Landesfrauenrat Bremen
© Mira Buchmann

Kathrin Anders
MdL des Hessischen Landtags, Sprecherin für Geburtshilfe der Fraktion der GRÜNEN
© Kathrin Probst

René Wilke
Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg
© Land Brandenburg

Prof. Dr. Michael Zemlin
Ärztlicher Direktor Universitätsklinikum des Saarlandes
© Prof. Dr. Michael Zemlin

Anke Rehlinger
Ministerpräsidentin des Saarlandes
© Staatskanzlei/Jennifer Weyand

Dr. Magnus Jung
Saarländischer Gesundheitsminister
© MASFG/ C. Funk

Lisa Weber
Geschäftsführerin Frauenrat Saarland e.V.
© Lisa Weber

Petra Krebs (MdL)
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende & Sprecherin für Soziales, Gesundheit & Pflege Baden-Württemberg

Dr.in Ute Leidig
Staatssekretärin Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg
© Xenia Leidig

Simone Kirschbaum
Hebamme und MdL Baden Württemberg
Allgemeine Infos zum Welt-Hebammentag
Der Hebammentag findet jedes Jahr am 5. Mai statt. Mit Aktionen und Infoveranstaltungen weisen weltweit Organisationen, Verbände und Vertreter*innen aus der Gesellschaft auf den Wert der Hebammenarbeit hin.
Die Idee wurde erstmals auf dem Internationalen Hebammenkongress 1987 in den Niederlanden vorgestellt, nachdem entsprechende Vorschläge in den Mitgliedsorganisationen der International Confederation of Midwives (ICM) diskutiert worden waren.
Seit 1990 wird der Welt-Hebammentag in jedem Jahr begangen und vom ICM organisiert.
Als größter Hebammenberufsverband in Deutschland nutzt auch der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) diesen Anlass, um auf die Hebammenarbeit aufmerksam zu machen und über die Rahmenbedingungen zu informieren. Der DHV vertritt die Interessen aller Hebammen. Im DHV sind angestellte und freiberufliche Hebammen, Lehrer*innen für Hebammenwesen, Hebammenwissenschaftler*innen, Hebammen in den Frühen Hilfen, hebammengeleitete Einrichtungen sowie Hebammenschüler*innen und Studierende über die 16 Landesverbände vertreten.










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