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Sondernewsletter Corona-Update, 22.12.2021

Liebe Kolleg*innen, liebe werdende Hebammen,

###USER_eigene_anrede###,

mit Stärke und großem Engagement stehen Sie seit Beginn der Pandemie Frauen und Familien zur Seite. Denn auf Sie ist Verlass – das beweisen Sie jeden Tag aufs Neue, auch unter erschwerten Arbeitsbedingungen und trotz eigener gesundheitlicher Gefährdung. Eine Gesellschaft, die sich auf solche Berufsgruppen verlassen kann, darf sich glücklich schätzen. Ich danke Ihnen dafür im Namen des Präsidiums und der Landesvorsitzenden.

Im Folgenden haben wir für Sie wieder aktuelle Informationen zum Thema Corona zusammengestellt.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund,

Ihre Ulrike Geppert-Orthofer


 

Aktuelle Informationen zur Impfprävention, zur Testung von Hebammen und zur Abrechnung digitaler Leistungen

Das Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 sieht vor, dass ab 16. März 2022 in bestimmten Einrichtungen tätige Personen geimpft oder genesen sein bzw. ein ärztliches Zeugnis zum Bestehen einer Impfunfähigkeit vorweisen müssen. Dies betrifft unter anderem auch Hebammen, sowohl in geburtshilflichen Einrichtungen (Kliniken und HgEs) als auch in der Freiberuflichkeit. Die bisher aufgetauchten Fragen zur Auslegung des Gesetzes im Einzelfall hat der DHV bereits an den Gesetzgeber, das Bundesministerium für Gesundheit, weitergeleitet. Wir hoffen auf schnelle Klärung und halten Sie auf dem Laufenden.

Die Reaktionen der Hebammen sind sehr unterschiedlich und die Vielfalt der gesellschaftlichen Meinungen spiegelt sich auch bei unseren Mitgliedern wider: Wir vertreten Kolleg*innen, die am liebsten nur noch unter 2G+-Bedingungen arbeiten würden bis hin zur Hebamme, die in Sorge vor der Impfung ist.

Als DHV haben wir weder die Kompetenz noch die Legitimation oder das Mandat, uns für oder gegen eine Impfpflicht zu äußern. Wir verweisen ausdrücklich auf die Empfehlungen von Expert*innen, die die Gesamtlage im Blick haben, und auf die politischen Entscheidungen der gewählten Volksvertreter*innen. Für diejenigen, die sich eine Meinung über das Gesetzgebungsverfahren und die einrichtungsbezogene Impfpflicht bilden wollen, empfehlen wir die öffentliche Anhörung im Hauptausschuss des Deutschen Bundestages zum Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen Covid-19. Gesundheits- und Sozialexpert*innen sowie Verfassungsrechtler*innen der verschiedenen Parteien bewerten hier den Gesetzentwurf anhand ihrer Fachexpertise.

Über die beratenden Hebammen haben sich einige Kolleg*innen an den DHV gewandt, die eine Impfpflicht ablehnen. In Anbetracht der Vielfalt der Impfmeinungen in der gesamten Gesellschaft war dies zu erwarten. Hierbei handelt es sich jedoch um eine sehr kleine Minderheit in unseren eigenen Reihen. Als Vertreterinnen der Berufsgruppe der Hebammen müssen wir jedoch auch beim Thema Impfpflicht die Gesamtheit der Kolleg*innen im Blick haben. Wir stützen uns auf die Expertise der Medizin-Epidemiolog*innen, Sozialwissenschaftler*innen und Verfassungsrechtler*innen sowie auf die politische Entscheidung der gewählten Volksvertreter*innen und werden uns nicht gegen oder für eine Impfpflicht aussprechen.

Der DHV wird seine Mitglieder weiterhin bei sämtlichen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auftretenden Fragen im gesetzlichen Rahmen mit aktuellen Informationen versorgen. Für Kolleg*innen, die noch Informations- bzw. Austauschbedarf bezüglich der Corona-Schutzimpfung und ihrer eigenen Impfentscheidung haben, werden wir im Januar zu einem Online-Meeting mit Expert*innen einladen. Bei diesem wird über die Zusammensetzung der zur Verfügung stehenden Impfstoffe und über die aktuelle Studienlage referiert und Fragen werden beantwortet. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und zum Nachhören online gestellt.

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung finden Sie auf der Webseite des Robert Koch-Instituts. Dort finden Sie auch Antworten auf die Frage, welche medizinischen Gründe (Kontraindikationen) gegen die COVID-19-Impfung sprechen.

 

Tägliche Testpflicht für Hebammen

Es ist der ausdrückliche Wunsch der Gesundheitsministerkonferenz, die tägliche Testpflicht für Geimpfte und Genesene zu lockern. Die für sie vorgesehene Testpflicht soll sich auf zwei Tests wöchentlich beschränken. Viele Länder kommen diesem Wunsch bereits nach. Aber nicht alle. Informieren Sie sich bitte bei der für Sie zuständigen Aufsichtsbehörde. Unterschiede scheint es auch in der Dokumentationspflicht zu geben. Während in manchen Regionen dokumentierte Selbsttests ausreichen, müssen in anderen Regionen Testzentren aufgesucht werden.

 

Befristete Vereinbarung über Materialmehraufwand im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist in Kraft

Wir haben es geschafft: mit Wirkung vom 3.12.2021 wurde nun die neue befristete Vereinbarung über Materialmehraufwand im Zusammenhang mit dem Coronavirus nach dem Vertrag über die Versorgung mit Hebammenhilfe gezeichnet und ist damit in Kraft gesetzt. Sie ist das Ergebnis unermüdlicher Forderungen von Seiten unseres Verbandes, anhand derer die Materialpauschalen weiterhin erhalten bleiben.

In allen ab jetzt gestellten Rechnungen für ab 25.11.2021 erbrachte Leistungen können die neu vereinbarten Materialpauschalen für PSA (Persönliche Schutzausrüstung) abgerechnet werden. Das heißt in der Schwangerschaft 0,25 € pro persönlichem Kontakt, für die Geburt 5,50 € und im Wochenbett/Stillen 0,30 € pro persönlichem Kontakt. Darüber hinaus können die Zuschläge bei positiven Frauen oder begründeten Verdachtsfällen in Rechnung gestellt werden. Wichtig ist, dass über bereits gestellte Rechnungen rückwirkend kein Anspruch auf Abrechnung der Zuschläge besteht. Die Abrechnungsdienstleister sind über die neuen Vereinbarungen informiert.

Alle neuen Vereinbarungen, wie die Übergangsregelung zur digitale Leistungserbringung, die Befristete Vereinbarung für die Zuschläge für PSA zu den Materialpauschalen sowie eine Vielzahl von Leistungen nach dem Vertrag, finden Sie hier auf unserer Website. Die Verträge sind hinterlegt.

 


Alle aktuellen Informationen finden Sie jederzeit unter www.hebammenverband.de/corona 

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Den Inhalt dieses Sondernewsletters stellt der Corona-Krisenstab des DHV zusammen: Barbara Blomeier (NRW) und Ann-Jule Wowretzko (Berlin) für die Landesverbände, Denize Krauspenhaar (Qualitätsmanagement), Manuela Rauer-Sell (beratende Hebamme), Ursula Jahn-Zöhrens und Andrea Ramsell (Beirätinnen) sowie Ulrike Geppert-Orthofer (Präsidentin Deutscher Hebammenverband e. V.)

 
 
         
 

Impressum

Deutscher Hebammenverband e.V
Anschrift:
Gartenstraße 26
D-76133 Karlsruhe

V.i.S.d.P: Ulrike Geppert-Orthofer
Mail: info@hebammenverband.de

 

 

Telefon 0721 9 81 89-0
Fax 0721 9 81 89-20
E-Mail: info@hebammenverband.de
Internet: www.hebammenverband.de

Präsidentin: Ulrike Geppert-Orthofer
Vereinsregister: Amtsgericht Mannheim Nr. 102080
Umsatzsteuer-ID: DE 205828171

 
         


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