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Solidarität

Aus aktuellem Anlass

Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

Der Krieg muss aufhören – sofortige Hilfe für Frauen und Kinder in Not

Der DHV fordert die sofortige Beendigung aller kriegerischen Handlungen und der russischen Invasion in die Ukraine. Die Gefährdung der Zivilbevölkerung, insbesondere von Frauen, Müttern und Kindern, die in jedem Krieg zu den schwächsten und vulnerabelsten Gruppen zählen, muss aufhören. Mütter, Kinder und schwangere Frauen sind auf der Flucht und den Bomben- und Raketenangriffen schutzlos ausgeliefert. Ihr Gesundheitszustand wird sich zunehmend verschlechtern und eine adäquate Versorgung Schwangerer ist jetzt schon nicht mehr möglich. In Gedanken sind wir bei allen Männern, Frauen und Kindern in der Ukraine und in Russland und bei unseren Kolleginnen, die Geburtshilfe in diesen Tagen nur unter höchster Gefahr für Leib und Seele und unter größten Entbehrungen leisten können. Zusammen mit unserem Partner, der European Midwives Association (EMA), stehen wir ihnen zur Seite. Es muss alles dafür getan werden, ihnen schnelle Hilfe und die notwendige humanitäre Unterstützung zukommen zu lassen.

Statement der European Midwives Association.

 

Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) ist der größte Hebammenberufsverband in Deutschland und setzt sich aus 16 Landesverbänden mit über 21.000 Mitgliedern zusammen. Er vertritt die Interessen aller Hebammen. Im DHV sind angestellte und freiberufliche Hebammen, Lehrer*innen für Hebammenwesen, Hebammenwissenschaftler*innen, Hebammen in den Frühen Hilfen, hebammengeleitete Einrichtungen sowie Hebammenschüler*innen und Studierende vertreten.

Zuletzt geändert am 15.11.2022