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Berufspolitik

Der Deutsche Hebammenverband mischt sich ein. Lesen Sie unsere Standpunkte und Stellungnahmen!

Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes für weitere vier Jahre im Amt bestätigt

Zur Bundesdelegiertentagung 2021 stellt Verband berufspolitische Weichen.

Im Rahmen der Bundesdelegiertentagung fanden auch die Wahlen statt. Blumen und Gratulationen in Präsenz waren in kleiner Runde möglich. Über die Bildschirme waren alle Delegierten verbunden. Foto von links: Ursula Jahn-Zöhrens, Beirätin für den Freiberuflichenbereich, Petra Kruse, Schatzmeisterin im Präsidium, Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin, und Andrea Ramsell, Beirätin für den Angestelltenbereich.

Die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes e. V. (DHV) Ulrike Geppert-Orthofer wird weitere vier Jahre an der Spitze des mitgliederstärksten deutschen Hebammenberufsverbandes stehen. Mit großer Mehrheit ist sie Donnerstagabend wiedergewählt worden.

Rund 200 delegierte Hebammen aus allen Bundesländern haben auf der dreitägigen Bundesdelegiertentagung neben weiteren Personalien auch über berufspolitische Weichenstellungen im Verband beraten. Zu den politischen Hauptforderungen gehören die flächendeckende Umsetzung der Eins-zu-eins-Betreuung sowie eine leistungsgerechte Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen. Darüber hinaus wird sich der Verband im Rahmen des von ihm initiierten Zukunftsdialogs Geburtshilfe mit Bündnispartnern zusammenschließen, um gemeinsam einen gesellschaftlichen Wandel anzustoßen mit dem Ziel, die Frau in den Fokus der Versorgung zu stellen.

Im Amt bestätigt

„Ich freue mich sehr über das Wahlergebnis und bin stolz, diesen großartigen Berufsstand zu vertreten und die Geburtshilfe in Deutschland weitere vier Jahre krisen- und zukunftssicher mitgestalten zu dürfen“, sagt Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands e. V. zu ihrer Wiederwahl. „Dies ist jedoch nur möglich, wenn wir alle Geburtshilfe neu denken und die Bedürfnisse der Frauen, ihrer Kinder und Familien bedingungslos in den Mittelpunkt stellen. Wir Hebammen als maßgebliche Player im Gesundheitssektor werden dies fordern“, so Geppert-Orthofer. Hierfür schließt sich der Verband mit Bündnispartnern des Zukunftsdialogs Geburtshilfe zusammen. In den vergangenen zwei Jahren hat der DHV im Rahmen des Zukunftsdialogs mit Vertreter*innen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und aus der Profession zwölf Visionen für eine gute Geburtshilfe entwickelt – darunter unter anderem die frauzentrierte Geburtshilfe, kontinuierliche Betreuung und Chancengleichheit für alle Frauen und Familien.

Neue Beirätin für den Bildungsbereich

Auf der Bundesdelegiertentagung haben die Delegierten außerdem Prof.in Dr.in Lea Beckmann als Beirätin für den Bildungsbereich ins Präsidium des DHV gewählt. Die ausgebildete Hebamme und Kinderkrankenschwester ist aktuell freiberufliche Dozentin an mehreren Hochschulen im deutschsprachigen Raum, die einen Hebammenstudiengang anbieten. Die von Beckmann formulierten Ziele für die nächsten vier Jahre sind: enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen, Weiterentwicklung der Fort- und Weiterbildung der Kolleg*innen inklusive der digitalen Angebote, spezifische Angebote für die Hebammenlehrer*innen an den Fach- und Hochschulen sowie eine zentrale Registrierung aller Hebammen. In ihrer Bewerbung vor den Delegierten des DHV sagte Beckmann: „An den Hochschulen lernen die Studierenden nicht nur Wissen zu reproduzieren, sondern sie lernen Wissen selbst zu generieren. Das ist der Grundstein zum lebenslangen Lernen.“

Weitere Personalien
Darüber hinaus werden folgende Positionen im DHV neu besetzt:

  • Compliance-Beauftrage: Susanne Lohmann
  • Kassenprüfung: Christiane Klimisch
  • Erste Schatzmeisterin: Dorothee Eisenhardt
  • Zweite Schatzmeisterin: Petra Kruse
  • Erste Schriftführerin: Vivian Stehmeier-Denker
  • Beauftragte für internationale Hebammenarbeit: Judith Otter

Die zwölf Visionen für eine gute Geburtshilfe finden Sie hier
Download Pressemitteilung als pdf.

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Kontakt und weitere Informationen:

Deutscher Hebammenverband e. V.
Pressestelle
E-Mail: presse@hebammenverband.de

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Der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV) ist der größte Hebammenberufsverband in Deutschland und setzt sich aus 16 Landesverbänden mit über 21.000 Mitgliedern zusammen. Er vertritt die Interessen aller Hebammen. Im DHV sind angestellte und freiberufliche Hebammen, Lehrer*innen für Hebammenwesen, Hebammenwissenschaftler*innen, Hebammen in den Frühen Hilfen, hebammengeleitete Einrichtungen sowie Hebammenschüler*innen und Studierende vertreten. Über die berufliche Interessenvertretung hinaus ist eine gute medizinische und soziale Betreuung der Frauen und ihrer Kinder vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit ein zentrales Anliegen des Verbandes. Als Mitglied in der European Midwives Association (EMA), im Network of European Midwifery Regulators (NEMIR) und in der International Confederation of Midwives (ICM) setzt er sich auch auf europäischer und internationaler Ebene für die Stärkung der Hebammenarbeit sowie die Gesundheit von Frauen und ihren Familien ein.

Zuletzt geändert am 02.11.2021